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20180302_153236Wer viel näht, hat auch viele Reste….

Wer im Nähcafé näht, kauft immer nur das, was auch wirklich gebraucht wird, wir rechnen den Meterpreis der Stoffe also auch auf kleinere Stücke um. Dies ist nicht sehr genau, aber für Sie auf alle Fälle günstiger als immer die komplette Stoffbreite von meist 140 cm bezahlen zu müssen. Die vielen Reste landen dann also unter unserem großen Zuschneidetisch. Von Zeit zu Zeit werden damit Kissen ausgestopft, was mir auch sehr gut gefällt, da diese dann ziemlich schwer und robust sind. Aber es gibt auch schöne Ideen um kleine Reste zu verwerten. Eine davon möchte ich hier vorstellen:

Niedliche Hühner zu Ostern oder einfach mal so….. 20180308_164517

Ich habe mit einer Schülerpraktikantin zusammen gleich ein ganzes Rudel Hühner genäht, um damit zu Ostern im Nähcafé zu dekorieren.

20180302_155912Zuerst haben wir für jedes Huhn zwei Quadrate zugeschnitten. Weil die Baumwollstoffe recht dünn sind, haben wir die Kiste mit Resten von aufbügelbarer Watte dazugenommen und dann alle Teile mit der Watte unterklebt.20180302_160426

Für den Kopf-Kamm und die Schnäbelchen haben wir Filz zurechtgeschnitten.20180302_171834         Beides haben zwischen den beiden Stoffquadraten mit eingenäht.

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20180302_182927Für die Beine haben wir Kordeln genommen und diese an den Enden leicht angeschmurgelt, damit sie nicht so leicht aufribbeln können. Das geht natürlich nur mit Polyester-Kordeln, die leicht schmelzen und nicht mit Baumwollkordeln. Es sah ganz lustig aus, als wir dann alle Hühnerbeine schonmal an die Ränder der Stoffquadrate angenäht hatten. 20180302_183213

 

 

 

Beim Zunähen des Bodens haben wir dann eine Wendeöffnung gelassen, die nach dem Ausstopfen mit Füllwatte von Hand zugenäht wurde. Zuletzt haben wir noch ein paar Holzperlen als Augen aufgenäht…. und fertig waren die Hühner. 20180315_114806

 

 

 

….und hier ist sie nun…. die ganze Rasselbande 🙂

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